Kolbenbesuch

Cockerparadies   “Schloss  Hellenstein”

ein herrlicher Tag erwartet uns

die Hellensteiner legen sehr viel Wert auf ihr Äußeres.

regelmässiges  Kämmen ist natürliche eine Selbstverständichkeit

“he Lizzy, ob die merken, dass wir schon gekämmt sind, wir legen uns einfach nochmal unter dem Trimmtisch”

keiner will vergessen werden

der Herr, des Hauses

genannt Henry oder Heinerle

seine liebevolle Art ist “das besondere Etwas”

bitte nicht stören, hier wird gedeckt!!!!

“ Na, Kessy, bin ich nicht ein toller Hecht?”

“Schau, Kaily und Karl-Dieter machen schon schlapp!

“Der kleine da drüben, braucht sich nicht so aufzumotzen. Kaily mein Schatz, wir machen es uns doch nur gemütlich, wer weiss, wie lange es noch dauert!

(am Schluss waren es dann 80 Min.)

ein Haufen Glück

Harmonie, addoptiert jeden Welpen, eine stolze Mami

ein eindrucksvoller Tag geht zu Ende

Ein Besuch am Kolben, blieb nicht ohne Folgen

Können Hunde trauern?

Das ist eine Frage, die nicht immer beantwortet werden kann. In diesem Fall schon. Ja!!

Vor ungefähr 3 Wochen mussten wir unseren Claudio schweren Herzens einschläfern, dem unsere guten Freunde, Ruth und Franz mit zwei weiteren Cockern ein wunderschönes Hundeleben bereiteten. Die erste Woche war furchtbar. Herrchen und Frauchen wussten ja Bescheid, aber die zwei Cocker nicht. Beide gingen von der Haustür nicht mehr weg, hielten Wache, Claudio könnte  wieder kommen, er ist doch letztens mit hinaus gegangen.

Jeder Tag war schwer mit anzuschauen, wie sehr die Hunde litten. Vor allem Nic, verließ den Platz nicht. Er ging nicht einmal Abends mit aufs Sofa, wo eigentlich sein Lieblingsplatz war. Durch unsere Telefongespräche hörte ich dann langsam heraus, vielleicht doch wieder einen Welpen zu nehmen, aber so richtig aussprechen traute sich es keiner, es waren ja erst zwei Wochen vergangen. Viele Gedanken verfolgten uns. Einen Welpen, alten Hunden mit 12 Jahren vor die Nase setzten. Hörte sich auch furchtbar an. Aber immer wieder diese Trauer mit anzusehen????

 

 

Ich meldete mich bei Moni kurz, wegen unseren Welpen und bekam heraus, dass eventuell noch ein kleiner oranger Hellensteiner frei wäre. Aber man müsste doch so bald wie möglich Bescheid sagen. Nun musste ich Ruth doch spontan ansprechen, wie es wäre. Sie war fast schon erleichtert, als ich ihr die entscheidende Frage stelle, ob oder nicht. Franz konnte sich erst wegen der Farbe noch nicht so begeistern, sein Farbe ist nach wie vor der Blauschimmel, aber für seine zwei Cocker würde er alles in Kauf nehmen.

 

So fuhren wir dann an Heilig Drei König mit gemischten Gefühlen auf den Kolben. Immer im Hintergedanken, die alten Cocker und ein Welpe. Natürlich, verliebten wir uns sofort in den Kleinen und es stand fest, ohne ihn fahren wir nicht Heim.

Erwartungsvoll Zuhause angekommen, der große Augenblick. Die älteren Herren gingen gerade spazieren und so kam der kleine Dicke auf neutralen Boden mit seinen großen Kumpel zusammen. Und was geschah? Nichts ! Er wurde abgeschnüffelt, es wurde gewedelt, der Kleine kennte ja genügend andere Cocker und wusste genau, wie er sich verhalten musste. In der Wohnung angekommen, die Großen folgten ihm auf Schritt und Tritt und Nic vergaß die Tür zu bewachen, ging mit ins Wohnzimmer auf sein geliebtes Sofa und das Hundebaby legte sich zufrieden in den Hundekorb und schlief zufrieden ein.

Heute waren alle drei bei uns in der Forstwiese und man kann es nicht glauben, dass dieses Dreiergespann sich erst einen Tag kennt. Alles, als ob der Hellensteiner schon immer da gewesen ist.

Unseren Claudio werden wir nie vergessen, er war wie jeder andere Cocker einzigartig. In seinem kleinen Nachfolger wird er weiter leben.

 

Ich wünsche Ruth und Franz und ihrem Dreiergespann alles erdenklich Gute und weiterhin viele schöne Momente.

Meine liebe Moni,

wieder einmal durfte ich mit meinen zwei Mädl´s  herrliche Stunden am Kolben verbringen. 

Schon bei der Ankunft wird man vom Chef des Hauses, Heinerle, würdevoll empfangen, Moni´s Schuhe werden gebracht, und  von der Kolbenbande mit Pauken und Trompeten begrüßt. Man kann sich aber nicht vorstellen, welch innerhalb kurzer Zeit hier wieder Ruhe einkehrt  und erst einmal den Ausblick vom Kolben genießen  kann.

Ich bewundere jedesmal Deine Mädl´s mit welcher Freundlichkeit diese, meine Mädchen dann begrüssen und es als selbstverständlich verstehen, sie ins Rudel aufzunehmen. Hier soll noch einmal jemand sagen, Hündinnen untereinander verstehen sich nicht.

Nach einer kurzen Verschnaufpause zieht es einem immer wieder zu den Hellensteiner, die freudig auf ihrer großen Wiese sich balgen, Löcher buddln oder einfach nur in ihrer Schönheit,  frisch getrimmt (alle 6 Wochen) ,da stehen, die anderen beobachten und mit ihrem Hinterteil wackeln. Und dass sie schön sind, das wissen sie. 

Welche Arbeit aber dahinter steckt, kann man nur erahnen.

Weiter geht es dann zum Kindergarten, der sich nebenan auf der Wiese austobt .  Diesen kleinen  Knuddelmonster kann man nicht widerstehen.  Es wird an den Hosen gezogen, die Schnürbänder werden aufgemacht, oder man bekommt einen dicken Schmatz mit Erdgeschmack. Alles umsonst und mit viel ,viel Liebe.

Vorsichtig geht es dann in das Babyzimmer, wo einem die frischgebackene Mami freudig begrüßt und ganz stolz auf ihren Nachwuchs ist.

Bei solchen Momenten bin ich dann wieder überwältigt und  denke mir, wie schön Züchten sein kann.

Aber welch schlaflose Nächte oder Tage man hatte, da man nur heulen könnte, das sieht man nicht.

Was für eine Ordnung herrscht, bei der Fütterung,  jeder wird einzeln gefüttert und beobachtet ob alles in Ordnung, muss man gesehen haben.

 

Mit welcher Geduld, die alten Herren gebadet werden, anschließend geföhnt  und Mäntelchen an .  Auch im Alter will man schön sein.  Ist für Dich so schnell eine  kleine Nebenbeschäftigung.

 

Dazwischen wird noch Marmelade gekocht , Obst für einen Schnaps angesetzt  und Bilder für die Web geschossen.

Und zum Schluss dann noch die Blumen gießen, denn wer den Kolben besucht sieht nicht nur ein Cockerparadies sondern auch ein Blumenparadies.

Das ist unsere Moni, der Rudelführer vom Kolben.

 

Danke nochmals für alles

Hochzeit auf Schloss Hellenstein

ins Öhrchen was sagen, flirten !!!!!

es war Liebe auf den ersten Blick

erste Begegnung, schicker Junge!!!!

na, wolln wir ?????

oh, da kommt Stimmung auf !!!!!

ich hab dich ganz doll lieb!!!!

darf ich !!!!

und hier das Ergebnis

drei dicke Buben und drei dicke Mädchen erblickten das Licht der Welt

Kolbenbesuch im September 2010

Wieder einmal machten wir einen Tagesausflug zu Moni, um ihr ganz stolz unsere Hellensteiner, wohnend in Bayern zu präsentieren. Auf der Hinfahrt wurde natürlich nur vom Kolben geredet, welch lustige Erlebnisse wir im Allgäu schon erleben durften. “Am Kolben ist immer was los.”

Das Wetter hatte mit uns erbarmen und so kamen wir bei einem weiss-blauen Himmel an. Die Hellensteiner, alle frisch getrimmt, begrüssten uns natürlich mit ihrem Popowackeln und konnten sich aber gleich wieder beruhigen. Anscheinend sind ihnen unsere Stimmen doch schon vertraut.

Im Welpenauslauf tummelten sich die Jüngsten, ein Gewusel voller Cockis. Es zieht einen an wie ein Magnet. Man möchte am liebsten alle mitnehmen.

Etwas vorsichtig haben sich  unsere Fellnasen umgesehen, bis dann das berühmte Wort “Wulli” viel, dann wussten sie ganz genau, das kennen wir doch!!!!

Nach einer Brotzeit mit selbstgebackenen Brot und Marmelade holte  Moni ihren Foto und dann ging es zum Bilder machen, wer Moni kennt, weiss, dass dies nicht immer einfach mit ihr ist, dafür das Ergebnis um so besser.

Hunde hinstellen, Kopf nicht verkannten, gerade stellen, Kamera gerade halten und Schuss.

Unsere Zaugäste beobachteten und wedelten, so zu sagen, zum Glück, heute sind wir nicht dran.!

Man wird fotografiert beim Fotografieren

ruhig stehen bleiben !!!

Kopf hoch !!!

und Schuss !!!

Hellensteiner müsste man sein, da sieht man am Bild immer gut aus

Danke Moni, für diesen lehrreichen Tag

Kolbenbesuch im Dezember 2010

Eigentlich war ja für heuer kein Besuch mehr bei den Hellensteiner geplant, aber man soll niemals nie sagen.

Olivia meinte es anders. Sie wurde früher heiss als erwartet und nun mussten wir natürlich alle Termine so legen, dass wir mit unserer Livi am Kolben fahren konnten. Das einzige was uns schon die Tage vorher Sorgen machte war das Wetter, aber was nimmt man nicht alles in Kauf für ein nettes Date.

Wir trafen uns mit Jana am Parkplatz bei der Autobahn und fuhren den Strassenverhältnissen, Schnee, Schnee, Matsch, entsprechend und doch voller Erwartungen zu den Hellensteiner. Mir war schon etwas flau im Magen, Oliva, das erste Decken, ist es der richtige Tag und auch der richtige Bub???

Je näher wir nach Bad Wurzach kamen desto schöner wurde das Wetter und es kam auch noch die Sonne heraus, ein richtiges Bilderbuchwetter.

Am Kolben angekommen, alles weiss, blitze, blank gefegt, eine himmlische Ruhe, nur die zwei frischgebackenen Mamis, Speedi und Jane begrüssten uns mit ihren Popowackeln und hatten es dann doch sehr eilig, wieder zu ihren Babies zu kommen.

Die anderen Hellensteiner hatten es sich im Hundehaus in ihren frischgemachten Hundebetten mit Heu gemütlich gemacht, nach einem ausgiebigen Toben auf der Hundewiese vom Vormittag.

Oliva und Dany waren sich schnell einig, dass sie zusammenpassen würden und so waren meine Sorgen umsonst (zum Glück) gewesen.

Jana hatte sich in der Zwischenzeit dann schon die Enkelkinder von ihrem Samy geschnappt, ein Gewusel und Gewedel, man kann sich nicht vorstellen was da los war. Diese kleinen schwarzen Cockis in ihrem Freilauf durften schnell eine Runde auf dem freigeräumten Weg drehen und dahinter der grosse Schneeberg, ein Bild für Götter.

 Moni schnappte sich schnell die Kamera, kennen wir schon, und so wurden noch Bilder gemacht, bei diesen unruhigen Knutschkugeln alleine keine Chance.

Im Babyzimmer war es da noch etwas ruhiger, die Muttis lagen ganz stolz mit ihren Kindern in den Wurfkisten und umsorgten ihren Nachwuchs. Na, ja Speedi hatte etwas Startschwierigkeiten, da die Milch nicht gleich kam, also  übernahm Blossem die erste Schicht des Säugens, ihre Welpen waren ja schon 7 Wochen, aber die Milchbar noch im vollen Gange.

 Mit grosser Geduld liess sie die Kleinen trinken und ich durfte diese mit anlegen. Welche Hündin lässt einen fremden Menschen gleich an seine Babies heran.

 

 

 

 

 Nach 20 Min. bekam Speedi ihre Kinder wieder zurück, auch sie empfing mich ganz freundlich und schwanzwedelnd.

 

 

 

 

 

 

 

 Jane kümmerte sich rührend um ihre Kinder, aber ihre Blicke erwarteten, dass ich auch sie beachtete und ihre Babies bewunderte. Einfach tolle Mütter.

 

 

Nachdem nun alle versorgt waren, gab es heissen Tee und selbstgebackenes Brot. Wir wollten uns dann so bald wie möglich auf die Heimfahrt machen, wegen dem erwartenden Schnee.

Die Heimfahrt war dann wirklich das was der Wetterbericht gemeldet hatte, Schnee, Schnee, Schnee. Die letzten 100km sah man keine Markierungen auf der Autobahn und das bei Dunkelheit. Geschlossene Schneedecke.

Aber unsere Eindrücke vom Kolben, die tollen Hundemamis, die wunderschönen Hellensteiner und die Energie, die Moni jeden Tag in ihre Cocker einsetzt, konnte das schlechte Wetter nicht beeinflussen und wir sind alle gut Zuhause wieder angekommen.

Alle Bilder von dieser Seite wurden von Moni genehmigt, dass ich diese auf meine Homepage setzten darf.