Mijnheer Oranje vom Schloss Hellenstein

“Mio”

Sein drolliger Gesichtausdruck bewunderte ein jeder, so zu sagen, wie gross ist die Welt und alles ist wunderbar.

Meine Mädls  und unsere Welpen von der Forstwiese waren für ihn wie das Kolbenleben, viele Cocker.

Vor zwei Jahren hat unser Mio seine alten Herren, Nic und Nobby, aus der Trauer um ihren Claudio geholt. Seine sanfte Art, als Welpe, ja nicht aufdringlich sein, hat wieder Leben in die Wohngemeinschaft unsere Cockermänner gebracht.

Ein knuffiges Hundebaby, das man am liebsten den ganzen Tag herum tragen wollte.

Jeder Vierbeiner war für ihn ein Spielkamerad, auch wenn dieser mal knurrte, er hatte vor nichts Angst. Alles war für ihn Selbstverständlich.

 

Viel, viel Fell, was man ja von den Hellensteiner gewöhnt ist. Erst einmal ein kleiner Teddybär werden.

Aus einem Welpen wird ein junger Mann

Ein wunderschöner Orangeschimmel, mit einem Ausdruck, dem  man nicht widerstehen kann.

Mio, mit 2 Jahren, ein sanfter Rüde, den nichts aus der Ruhe bringen kann.

Unchain My Heart vom Schloss Hellenstein

Alles war sehr harmonisch und von Langeweile keine Spur.

Nur ein Problem musste noch gelöst werden, welchen Namen sollte er nun haben. Da ja sein Papa Italiener war entschied man sich für einen italienischen Namen und so wurde Enzo daraus.

Auch sein Temperament gleicht einem Südländer und sein Charme. Seine laute Stimme gleicht einem Tenor, als wolle er singen “O sole Mio”.  Das totale Gegenteil von unserem Mio. Vielleicht verstehen sich beide deswegen so gut, sie ergänzen sich in allen Punkten.

Anfang Januar 2010 holten wir, Ruth und ich, diesen jungen Mann mit 10 Wochen vom Kolben.

Erwartungsvoll bei den Hellensteiner angekommen konnten wir es kaum erwarten das neue Familienmitglied kennen zu lernen. Von den Bildern kann man sich ja immer nur einen Teil vorstellen und Moni wollte uns überraschen.

So, da stand er nun, dieser kleine Knuddlbär, etwas unsicher im Moment, aber er wollte doch schon wissen, wer wir sind. Der Bann war aber dann gleich gebrochen, als er seinen neuen Spielkamerad “Mio” kennenlernte, er adoptierte ihn sofort als Papa und wich nicht mehr von seiner Seite. Neugierig und wedel, wedel, wedel folgte er ihm auf Schritt und Tritt, was er auch heute noch macht. Ohne seinen Mio geht überhaupt nicht´s.

Im neuen Zuhause angekommen, war er sehr überrascht noch zwei ältere Herren, “die Opi`s, Nic und Nobby kennenzulernen. Sollte hier wohl ein kleiner Kolben sein, eine Wohngemeinschaft mit drei Cockern, was schöneres konnte es doch nicht geben.

zwei Hellensteiner, die wissen, dass sie schön sind

Mit 15 Monaten ein wunderschöner, Rüde