Auf  dem Weg  zur  Regenbogenbrücke

Dein treuer Hund

Wenn alle dich meiden und hassen, ob mit oder ohne Grund,

wird einer dich niemals verlassen, und das ist dein treuer Hund.

Und würdest du ihn sogar schlagen, ganz herzlos und ohne Verstand,

er wird es geduldig ertragen und leckt dir dafür noch die Hand.

Nur Liebe und selbstlose Treue hat er für dich immer parat!

Er beweist dir täglich auf´s Neue wie unsagbar gern er dich hat.

Nennst du einen Hund dein eigen, wirst du nie verlassen sein

und solltest von Einsamkeit schweigen, denn du bist doch niemals allein.

Wird einst der Tod dir erscheinen und schlägt dir die letzte Stund´,

wird einer bestimmt um dich weinen und das ist

DEIN TREUER HUND.

Mein treuer Freund

Was hast Du nicht alles für mich getan. Und alles ohne zu wissen, dass Du etwas Gutes tust. Für Dich ist dies selbstverständlich sowie instinktiv richtig, wenn es um gut oder schlecht geht, entscheidest Du Dich für das Gute. Wenn wir Menschen dies nur auch öfters tun würden. Was immer Du tust, Du machst es aus grenzenloser Liebe zu mir. Du liebst nicht ein wenig oder ein bisschen. Nein, wenn Du liebst, dann liebst Du ohne Wenn und Aber. Du liebst in ganz anderen Dimensionen! Ohne Hintergedanken und ohne dass Du Dir etwas davon versprichst. Alles, was Du willst, ist, geliebt zu werden. Ohne Dich hätte ich niemals erfahren, wie tief eine Freundschaft zu einem Vierbeiner sein kann. So vielen Menschen würde eine solche Freundschaft gut tun. Eine Freundschaft, die man kaum in Werten fassen kann. Sie ist aber hier, jeden Tag, jede Stunde. Ich bin Dir von ganzen Herzen dankbar mein Freund. Mein geliebter Freund auf vier Pfoten.

Danke

Sternenhimmel

Der Tod gehört zum Leben, manchmal müssen uns auch Hundebabies verlassen. Wir wollen diese nicht vergessen, deshalb haben wir den Sternenhimmel  verfasst, es spiegelt das was wir denken und fühlen wieder. In unserem Sternenhimmel sind nicht nur Hundekinder, die bei uns gelebt haben, sondern auch Welpen von sogenannten “Züchtern”  die wir nicht vergessen wollen.

meine Babies vom P-Wurf  geb. am 8. November 2008  gestorben am 9.11 - 10.11- 13.11 2008

ihr ward so tapfer und habt so gekämpft                                                                                                                                                                          Euere Mama

Ihr seid immer in unseren Herzen, wir haben für euch gehofft und gekämpft, aber die Natur hat anders entschieden.

 Ein jeder war auch von euch, etwas besonderes.

unserer Romina von der Forstwiese

du warst der Sonnenschein in unserem Haus du warst der Spielkamerad unserer Familie     du warst der ganze Stolz deiner Hundemama

         du bist in unseren Herzen                                   

wir vermissen Dich so sehr

8. April 2009 - 1. November 2009

Ein kleiner Hund kam an der Regenbogenbrücke an und eine Gruppe von Hunden kam sofort zu ihm gelaufen um ihn zu begrüßen. Er war darauf gefaßt, nun angegriffen zu werden, aber statt dessen wedelten alle ganz freundlich mit den Ruten und anstatt ihn zu beißen, küßten sie ihn einfach ab.
Es war dort wunderschön und jeder war ganz lieb zu ihm.
Keiner von ihnen war in einer “Welpen-Fabrik” geboren und dann als Kampfhund benutzt worden, so wie er damals, um dann in der Gosse zu sterben weil er eine häßliche Promenadenmischung war.
Sie erklärten ihm, daß sie hier auf ihre “Herrchen” warten würden, die sie so geliebt hatten.
"Was ist Liebe?", fragte der kleine Hund und Gott ließ ihn zurückkehren um das herauszufinden.
Es war warm und dunkel; er wartete zusammengequetscht mit den anderen, um geboren zu werden. Ängstlich wartete er, bis er endlich an den Hinterpfoten herausgezogen wurde. Unbehaarte Hände hielten ihn vorsichtig fest und trockneten ihn ab. Sie zeigten ihm, wo es einen Schluck warmer Milch gab. Er hatte nicht die Kraft dazu, sich lange an der Zitze festzuhalten. Seine Brüder und Schwestern waren viel kräftiger als er und schupsten ihn ständig zur Seite.
Die Menschenhand schob die anderen Welpen ein wenig zur Seite und hielt ihn so, daß er trinken konnte. "Aaaahhh .. so ist es besser!" dachte er und trank, bis er erschöpft war und zusammengekuschelt an seiner Mutter einschlief. "Hieran werde ich mich immer erinnern, " sagte er glücklich. "Zu dumm, daß ich erwachsen werden und hinaus in Kälte und Nässe muß, um dort zu kämpfen und dann als Verliererhund zu sterben. Dann weiß ich aber wenigstens, was es heißt ein Hund zu sein." dachte er traurig.

In dieser Nacht kroch er zu seiner Mutter und versuchte zu trinken, aber er rutschte immer wieder zur Seite weg. Wenn seine Geschwister satt waren wurde ihnen der Bauch geleckt und er konnte nur noch die Restmilch trinken, die die anderen übrig gelassen hatten. Aber die Menschenhand die ihm vorher noch geholfen hatte, daß er auch noch etwas abbekam, war jetzt nicht da. Die Zitzen waren ständig leer wenn er an die Reihe kam.
Schon sich aufzurappeln fiel ihm schwer, so klein und schmächtig wie er war. Als er auf den Rücken fiel und sich nicht mehr aufrichten konnte, begann er zu schreien. Sofort kam der Mensch herbeigeeilt und im Nu war auch die Menschenhand wieder da und gab ihm einen Gumminippel in sein Mäulchen. Es schmeckte nicht so gut wie die Milch von der Mutter, aber es war warm und vertrieb die Schmerzen in seinem kleinen Bäuchlein.
Der Kleine hatte Probleme beim Atmen, weil seine Lungen nicht voll entwickelt waren - er hatte einfach zu lange gebraucht um den anderen in die Gebärmutter zu folgen, als er seine letzte große Chance von der Regenbogenbrücke bekommen hatte.
Er konnte den Herzschlag des Menschen spüren, der ihn sich, zugedeckt mit einem warmen, weichen Tuch, auf den Bauch gelegt hatte. Das hielt seinen dünnen, kleinen Körper schön warm und die sich ständig wiederholenden, liebevollen Streicheleinheiten beruhigten ihn sehr.
In diesem Moment dachte er wieder an seine neuen Freunde, die an der Regenbogenbrücke so lieb zu ihm gewesen waren und er fragte Gott, ob er wohl wieder dorthin zurück dürfte. Gott sagte: "Ja, aber nicht jetzt. Du wolltest erleben, was Liebe ist."
So gaben ihm die Menschen Stunde um Stunde seine Milcheinheiten (es kam ihm vor wie Tage, aber er wußte ja nicht was Zeit ist und außerdem war es ja auch dunkel um ihn herum) und in ihm kam eine Erinnerung an Wärme und Mutterliebe zurück.
Er wurde größer und lebhafter, und der Mensch nahm ihn immer häufiger mit und ließ ihn bei sich schlafen. Während er beschmust und geküßt wurde, konnte er dessen Herzschlag hören, der fest und lieb klang.
Dann kam eines Tages Gott und fragte ihn: "Bist du bereit zu uns auf die
Regenbogenbrücke zurück zu kommen?"
"Ja", antwortete er mit etwas Wehmut, weil sein Mensch ihn nicht gehen lassen wollte und zu weinen begann.
Er tat seinen letzten Atemzug und ging zurück zur Regenbogenbrücke.
Von dort schaute er auf seinen Menschen, der immer noch weinte und den Körper in den Händen hielt, den er für seine neue Chance geborgt bekommen hatte.
"Danke Gott," sagte er. "Liebe ist WUNDERBAR! Nun werde auch ich an der Regenbogenbrücke auf meinen Menschen warten, um ihm beim Wiedersehen zu sagen, wie sehr ich ihn geliebt habe."

Heute bin ich gestorben

Ihr habt genug von mir gehabt. Ihr habt mich in ein Tierheim gebracht.

Es war überfüllt. Wahrscheinlich bin ich unter einem unglücklichen Stern geboren.

Jetzt liege ich in einem Plastiksack.

Mein Halsband, das zu klein war und auch schmutzig, hat die Frau, die mich auf das ewige Jagdfeld geschickt hat abgenommen. Das und die kaum benutzte Leine, die Ihr hier gelassen habt, wird ein anderer Welpe bekommen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich den Schuh nicht zerkaut hätte? Ich wusste nur, dass es Leder ist, es lag vor mir auf dem Boden. Ich wollte nur spielen. Ihr habt vergessen, Hundespielzeug zu kaufen.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich stubenrein gewesen wäre? Ihr habt meine Nase da reingedrückt. Ich verstand es nicht. Es gibt doch Bücher und Schulen, wo man lernen kann, wie man Welpen so etwas beibringt.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich keine Flöhe in die Wohnung geschleppt hätte? Aber ohne Mittel kann ich sie nicht los werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich nicht gebellt hätte? Aber ich habe doch nur gesungen. Ich bin da, ich bin erschrocken und so einsam. Ich möchte euer bester Freund werden.

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ich euch erfreut hätte? Aber wenn Ihr mich schlagt, wie kann ich euch da erfreuen?

Hätte es sein können, dass ich immer noch bei euch zu Hause wäre, wenn ihr mich gelehrt hättet, mich richtig zu benehmen? Nach der ersten Woche habt Ihr keine Zeit mehr für mich gefunden. Ich habe den ganzen Tag auf euch gewartet.

Heute bin ich gestorben.

Euer Welpe